Die Idee, die dieser Projektwoche zu Grunde liegt, besteht in der Kombination von Fachinhalten der Fächer Biologie, Geographie und Sport. Dabei sollen fachspezifische „Feldarbeit“ in Biologie (Ökosystem See) mit sportlichen Aktivitäten (Paddeln als Freizeitsport) und geographischen Untersuchungen verbunden werden.
Die Schüler haben die Aufgabe in dieser Woche das Ökosystem See per Paddelboot zu erkunden, ihre Ergebnisse fachwissenschaftlich sammeln und auswerten. Über die sportliche Komponente werden Körpererfahrungen gesammelt und freizeitsportliche Aktivitäten angeregt und geschult. Die Schüler erlernen den sach- und sicherheitstechnischen Umgang (siehe Sicherheitskonzept) mit Paddelbooten und werden in die Lage versetzt, diese Erfahrungen kognitiv zu bewerten und dementsprechend Handlungs- und Verhaltensweisen zu erlernen. Hier werden bereits vorhandene Erfahrungen aktiviert und mit Inhalten des sozialen Lernens verknüpft.
Die Projektwoche findet ausserhalb des Unterrichtsortes Schule statt, da hier wichtige soziale Aspekte des Lernens, die mit Schule, Schulgebäude und Schulgelände assoziiert werden, ausgeschaltet sind. Die Schülergruppe formiert sich sozial neu, da Schüler aller 7. bzw. 8. Klassen der Schule gemeinsam arbeiten werden. Die Klassenstruktur wird aufgehoben. Die Schüler sind für die Organisation der Verpflegung, Essensvor- und Nachbereitung selbst verantwortlich und erfahren so Verantwortung zu übernehmen, sich in Gruppenstrukturen ein-, über- und unterzuordnen.
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