Arbeitsergebnisse

Das Untersuchungsgebiet

Tornowsee_karte_groß

Der Tornowsee

Der Tornowsee bildet den Anfang der Ruppiner Seenrinne. Er grenzt im Norden und im Osten an die äußere Endmoräne des Frankfurter Stadiums, im Westen an den zugehörigen Sander und ist tief in seine Umgebung eingesenkt. Von seinem Spiegel in 38 m Höhe NN steigen die Endmoränen auf eine Entfernung von wenig mehr als 100 m bis reichlich 80 m NN an, der Sander bis 60 m NN.

 

Seine Zuflüsse erhält der See im Norden durch den Binenbach vom Kalk-See und von Osten durch die Kunster. über das Rottstielfließ entwässert er zum Zermützelsee.
 

Am 132 ha großen Tornow-See (slaw. tarn = Dorn), dem nördlichsten schiffbaren Gewässer der Ruppiner Seenkette, endet auch der Wanderwasserweg durch die Seen der Ruppiner Schweiz. Der Tornosee liegt inmitten eines Natur- und Landschaftsschutzgebietes. Altbuchenbestände wechseln mit einer reichen Feuchtvegetation in den Kerbtälern rund um die Mühle, besonders an den Ufern des Tornowsees und der anderen Waldseen. So sind noch seltene Landwaldpflanzen zu finden. Ausgedehnte Moosrasen bedecken die Hangflächen der Endmoränenhügel.

Ergebnisse 2009          Ergebnisse 2010          Ergebnisse2011

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Ergebnisse 2009

Das Exkursionsteam der 7. Klassen erkundete im Jahr 2009 den Tornowsee vom 03. bis 6. Mai. Zu Beginn der Vegetationsphase gab es viele Lebewesen zu sammeln und untersuchen. Die Vielfalt an Leben im Wasser und in Ufernähe forderte von der Biologengruppe eine gehörige Portion Geduld und Sammelleidenschaft.

Die Analyse des Gewässers war begleitet von viel Wind sowie ausreichend Wasser von unten und oben. So mussten zur Entnahme der Wasserproben die wenigen Wolkenlöcher ziemlich genau mit den Geografen verabredet werden, die ihrerseits an der Kartierung des Seeprofils und der Einordnung in die Glaziale Serie gearbeitet haben.

Die Ergebnisse und die Abschlussergebnisse präsentieren wir auf dieser Seite.

 

chemische Analyse

Bestimmen von Ammonium, Nitrat, Nitrit und Phosphat im Gewässer

Wasserprobe

Verfärbung

Sichttiefe in m

Geruch

Trübung

pH Wert

Gehalt an

Ammonium mg/l

Nitrit mg/l

Nitrat mg/l

Phosphat mg/l

D1

keine

3

geruchlos

klar

7

0,2

< 0,02

2

0,5

D2

keine

2,50

geruchlos

klar

mit wenig Schwebestoffen

4

0,2

< 0,02

1

0,5

D3

bräunlich

3

leicht modrig

trüb

mit Schwebestoffen

7

0,2

<0,02

1

0,5

E1

keine

2,25

geruchlos

klar

7,75

0,2

< 0,02

0

1,2

E2

keine

3,25

geruchlos

klar

7,75

0,1

< 0,02

2

0,5

E3

keine

3,50

geruchlos

klar

7,75

< 0,05

< 0,02

0

0,5

F1

keine

3

geruchlos

klar

8

0,2

< 0,02

1

0,5

F2

keine

3,5

geruchlos

klar

7,75

0,2

< 0,02

0

0,5

F3

keine

2,8

geruchlos

klar

8

0,2

< 0,02

1

0,5

Bericht nach der Untersuchung der abiotischen Faktoren

Zur Untersuchung der abiotischen Faktoren begannen wir mit einem Probedurchlauf und entnahmen drei Wasserproben von der Badestelle des Tornowsees (s. Lageskizze). Diese Wasserproben untersuchten wir auf Trübung, Färbung und Geruch. Anschließend untersuchten wir den Nitrat-, Nitrit-, Phosphat- und Ammoniumgehalt der Wasserproben und bestimmten den pH-Wert.

Anschließend teilten wir uns in drei Zweiergruppen auf. Jede Gruppe fuhr mit zwei Geographen auf den See und nahm jeweils eine Wasserprobe aus dem Grund-, Mittel- und Oberflächenwasser. Mit Hilfe der Secchischen Scheibe und einer gemeterten Leine bestimmten wir die Sichttiefe des Sees an drei verschiedenen Stellen und auf drei verschiedenen Routen.

Ergebnis dieser Untersuchung ist, dass der See sehr klar ist, denn die Sichttiefe ergab in allen Fällen ca. 3 m. Zum gleichen Ergebnis kamen wir nach der Untersuchung von Färbung, Trübung und Geruch: farblos, klar mit wenig Schwebeteilchen und gereuchlos. Nach unserer Rückkehr testeten wir die Wasserproben mit Hilfe des Aquanal-Wasserkoffers (s. Tabelle).

Nach Abgleich der von uns ermittelten Ergebnisse mit der Tabelle „Bestimmung der Gewässercharakteristik“ stufen wir den See als mesotroph bis eutroph ein.

 

biologische Erhebungen

Abschlussbericht Biologie

Wir haben Pflanzen und Tiere des Tornowsees untersucht. Anhand von Zeigerorganismen lässt sich herausfinden welche Trophierungsstufe der See hat.

Als erste untersuchten wir wirbellose Tiere. Dazu haben wir diese mit Keschern und Sieben gefangen, bestimmt und ausgezählt. Aus der Gesamtsumme und der Gesamthäufigkeit ergab sich ein Wert. Dieser Wert entspricht einer Trophierungsstufe. Das Ergebnis war, dass der Tornowsee ein mesotropher See an der Grenze zum eutrophen See ist (das Ergebnis war 1,997).

Unter anderem fanden wir einen Schlammpeitzger (Misgurnus fossilis), das ist ein kleiner nur bis 15 cm großer Fisch, den man nur selten findet. Weiterhin fanden wir Sumpfdeckelschnecken, Spitzschlammschnecken und Posthornschnecken. Wir konnten auch Eintagsfliegenlarven und Köcherfliegenlarven feststellen. An Steinen und Wurzeln klebten Wandermuscheln. Teichmuscheln hinterließen im Seegrund rinnenförmige Spuren.

Bei einer Wanderung am Ufer des Sees untersuchten wir die Bruchwald- und die Röhrichtzone. Das Ufer des Tornowsees ist seil und läuft flach in die Röhrichtzone aus. Der Boden ist humos bis sandig, in Ufernähe moorig. Die Uferzone ist huptsächlich mit Laubbäumen (Erlen und Buchen) bestanden. Die Schlifzone ist 8- 10 m breit und normal dicht.

Bei der mikroskopischen Untersuchung des Seewassers fanden wir viele interessante Kleinstlebewesen. Neben Kieselalgen waren das auch sehr bewegliche kleine Einzeller, die wir leider nicht näher bestimmen konnten, da uns die Bestimmungskarten dazu fehlten.

Zwischenbericht Expertengruppe Geografie – 1. und 2. Exkursionstag

1. Tag:

In Geografie sind wir heute über den Tornowsee gefahren. Dabei haben wir festgestellt, dass das Tiefenprofil sich innerhalb von 100 Metern stark verändern kann. (Tiefenprofil = Querschnitt des Sees)

Mit Hilfe eines Tiefenlots haben wir das Tiefenprofil erstellt. Das Lot besteht aus einer gemeterten Leine, die auf einer Rolle aufgewickelt ist. Beim Herunterlassen zählt man die Konten (1 Konten = 1 Meter) solange, bis das Gewicht am unteren Ende der Leine nicht mehr weiter sinkt. Die verschiedenen Werte wurden in eine Tabelle eingefügt. Die Tabelle haben wir in ein Diagramm = Tiefenprofil umgeformt.

Die Bodenproben:

An drei unterschiedlichen Stellen haben wir Bodenproben genommen und sie auf Verformungsqualität, Geruch, Tongehalt, Geschmack und auf Korngröße untersucht. Dabei haben wir festgestellt, dass es in dieser Gegend schwachlehmigen Sande und Sande gibt.

Kartenmaßstabsbestimmung:

Wir haben eine Karte vom Untersuchungsgebiet bekommen. In dieser haben wir den Maßstab bestimmt. Dazu haben wir feststellen wie viele Schritte wir auf 20m Länge benötigen. Danach haben wir mit Hilfe unseres Schrittmaßes den Kartenmaßstab ermittelt.

Hinterher mussten wir selbst eine Lagekarte vom Untersuchungsgebiet zeichnen.

 

2. Tag:

Wir haben heute eine Wanderung am Ufer des Tornowsees entlang gemacht. Angefangen auf der Südseite bis zur Mitte der Nordseite.

Auf der Südseite findet man einen Wald vor, dieser erstreckt sich um den gesamten See. Der Wald ist ein Buchenwald mit vereinzelten Kiefern und sandigem Boden.

Das Ufer auf der Südseite ist steil und die Landschaft hügelig. Je weiter man Richtung Osten läuft desto weiter entfernen sich die Hügel vom Ufer. Außerdem findet man modrigen Boden vor. Im Norden angekommen stellen wir fest, dass der Boden sandig bis schwach lehmig ist. Im Norden steht eine Buche, die über 100 Jahre alt ist.

Der im nordwestlichen Brandenburg liegende See ist schuhförmig. Dieser eiszeitliche Rinnensee liegt in einer Endmoränenlandschaft. Eine Endmoräne ist eine wellenartige Aufschüttung von Gesteinsmaterial, die durch einen eiszeitlichen Gletscher am Ende der Gletscherzunge zusammen geschoben

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Ergebnisse 2010

Die Arbeitsgruppen der 7. Klassen im Jahr 2010 erkundeten den Tornowsee vom 27. Mai bis zum 01. Juni. Das bedeutete einen Tag länger Zeit für die Arbeit, aber auch für die schönen Seiten des neu gestalteten Objektes am Rottstielfließ zu genießen.

Es ab wie immer viel zu tun. Neu war, dass Schülerinnen der 11. Klassen am Projekt beteiligt waren. Sie hatten es sich zur Aufgabe gemacht (oder machen lassen :-)) , ein Klangprofil des Sees zu erstellen. Das bedeutete mit technischen Mitteln Tag und NACHT Aufnahmen für ein Klangarchiv aufzunehmen, am Computer zu schneiden, zu kartieren und ... viele, viele Meter mit dem Ruderboot und zu Fuß zurück zu legen. (siehe Ergebnisse Klangarchiv)

 

chemische Analyse

Unsere Chemiesekte hatte innerhalb von 3 Tagen die Aufgabe, unter Leitung von Frau Dressler, die vorgegebenen Wasserlinien I, G und H auf die abiotischen Faktoren zu untersuchen. Die abiotischen Faktoren auf die wir die Proben untersuchten, waren der pH-Wert, Ammonium, Nitrit, Nitrat und Phosphat. Um an die Wasserproben zu gelangen fuhren wir in 2er Gruppen auf den See. Bei den vorgegebenen Strecken entnahmen wir mit Schöpfflaschen Tiefenwasser und füllten sie in die entsprechenden Konservengläser, die wir schon vorher beschriftet hatten - damit entnahmen wir auch Oberflächenwasser. Wir bestimmten gleich nach dem Entnehmen der Wasserproben die Temperatur mit Quecksilberthermometern. Mit Hilfe einer Secchischeibe maßen wir an drei unterschiedlichen Punkten des Sees die Sichttiefen. Die durchschnittliche Sichttiefe beträgt 2,50 m. Nachdem wir wieder an Land waren, bestimmten wir sofort den Sauerstoffgehalt der Wasserproben. Leider konnten wir nicht alle bestimmen da uns eine wichtige Reagenz ausgegangen war. Die Untersuchungen ergaben, dass der See klar ist, keine Verfärbung aufweist und überwiegend geruchlos ist. Die Tests für Ammonium, Nitrat und Nitrit ergaben, dass das Gewässer kaum schadstoffbelastet ist. Dank der Hartnäckigkeit 2er Jungs aus unserer Gruppe führten wir den Phosphat-Wert-Test als Zusatzaufgabe durch. Das Ergebnis für die pH-Wert  Untersuchung hat ergeben, dass dieser Wert um 7 liegt, was für einen See Artenvielfalt bedeutet. Dank einer Tabelle konnten wir bestimmen, dass der Tornowsee eutroph ist.

 

 

Bestimmen von Ammonium, Nitrat, Nitrit und Phosphat im Gewässer

Wasserprobe

Verfärbung

Sichttiefe

in m

Geruch

Trübung

Sauerstoff-

gehalt in g/ml

pH Wert

Gehalt an

Ammonium mg/l

Nitrit mg/l

Nitrat mg/l

Phosphat

mg/l

G1

keine

2,50

geruchlos

klar

8* / 9**

7,0* / 7,7**

0,2

< 0,02

< 0,02

0,5* /  0,5**

G2

keine

3

geruchlos

klar

mit wenig Schwe- bestoffen

7* / 9**

7,5* / 7,0**

0,05

< 0,02

0,5

0,5* / 0,5**

G3

Keine

2,50

geruchlos

trüb

mit Schwe- bestoffen

 

 

0,2

<0,02

 

0,5* / 0,5**

H1

Keine

2,50

algig

klar

7* / 9**

7,0* / 7,5**

0,05

< 0,02

2

0,5* / 0,5**

H2

Keine

2,60

algig

klar

 

7,0* / 7,7**

0,2

< 0,02

2

0,1* / 0,3**

H3

Keine

2,90

algig

klar

 

 

0,2

< 0,02

 

0,5* / 0,5**

I1

Keine

3

algig/sandig

klar

 

7,5* / 7,5**

0,2

<0,02

1

0,3* / 0,5**

I2

Keine

2,50

ohne/sandig

klar

 

7,0* / 7,7**

0,2

<0,02

1

0,4* / 0,5**

I3

Pflanzen- teile

2,50

ohne/sandig

klar

 

 

0,2

<0,02

 

0,3* / 0,5**

Sauerstoffgehalt:    *Oberflächenwasser    **Tiefenwasser

geografische Erkundungen

Rottstiel liegt etwa 70km entfernt nordwestlich von Berlin, im Norden von Neuruppin (etwa 13km entfernt). Der Tornowsee und Rottstiel liegen in der Übergangszone von der Endmoräne zum Sander. Von der Boltenmühle zum Rottstielfließ wird die Landschaft immer flacher. Es geht stufenförmig zum Ufer herunter. Der See hat einen Zufluss, den Bienenbach und einen Abfluss das Rottstielfließ. Der Boden um den See herum ist Sand bis sandiger Lehm. An der Nordseite ist der Boden lehmiger als an der Südseite.

In unserer Gruppe haben wir die Arbeit der Geographen aus den letzten Jahren fortgesetzt. Die erste Aufgabe war, die Tiefenprofillinien G, H und I zu erstellen.

Dazu sind wir in Zweier-Teams mit Booten die Linien über den See abgefahren und vermaßen an bestimmt Stellen des Sees, mit Hilfe des Lotes, die Wassertiefe. Außerdem haben wir an den Endpunkten der Linien Bodenproben genommen und diese mit einem Test ausgewertet. Dabei kam heraus, dass an der Nordseite des Tornowsees überwiegend lehmiger Sandboden ist. An der Südseite dagegen, befindet sich einfacher Sandboden. Neu in diesem Jahr war, dass wir die Stellen, an denen wir die Bodenproben genommen hatten in der Karte markiert und fotografiert haben. (siehe Karte Bodenproben)

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Ergebnisse 2011

Die Exkursion vom 15. Mai bis 19. Mai verlief in vielerlei Hinsicht anders. Wir haben erstmalig Experten des Vorjahres mit zur Feldforschung genommen, um im “System Schüler unterstützen Schüler” zu arbeiten. Dabei hate jede Expertengruppe einen Mentor, der die Arbeit unterstütz und mit seinen Erfahrungen bereichert hat. Die Experten waren demnach Teil des Lehrteams und haben ihrerseits an den Beratungen teilgenommen und aus ihrer Sicht die Arbeit ergänzt und beurteilt. Vielen Dank!

Zudem regnete es an drei von vier Tagen und 4°C in der ersten Nacht waren alles andere als angenehm. Eines unserer Zelte hatte gründlich Mäusebesuch erhalten und ist für den Einsatz nicht zu gebrauchen. Eltern mussten zudem vergessene Regensachen nachreichen.

:-)

chemische Analyse

 

Bestimmen von Ammonium, Nitrat, Nitrit und Phosphat im Gewässer

Wasserprobe

Verfärbung

Sichttiefe in m

Geruch

Trübung

Sauer-

stoffge-

halt (mg/l)

pH Wert

Gehalt an

Ammonium mg/l

Nitrit mg/l

Nitrat mg/l

Phosphat

mg/l

J1

keine

-

geruchslos

klar

9

-

0,2

< 0,02

-

-

J2

keine

3,30

geruchslos

klar

8

7,5

0,2

< 0,02

0

0,5

J3

keine

-

geruchslos

klar

9

6,5

0,2

< 0,02

0

0,5

K1

keine

-

geruchslos

klar

-

-

0,2

< 0,02

-

0,5

K2

keine

3,25

geruchslos

klar

9

7

0,2

< 0,02

>10

 

K3

keine

-

geruchslos

klar

9

6,5

0,2

< 0,02

0

0,5

L1

keine

 

geruchslos

klar, mit Schwebeteilchen

6

7,75

>0,05

<0,02

0

0,5

L2

keine

 

geruchslos

klar, mit Schwebeteilchen

5

8

0,2

<0,02

0

0,5

L3

keine

 

geruchslos

klar, mit Schwebeteilchen

6,5

8

>0,2

0

0

0,5

Sauerstoffgehalt:    *Oberflächenwasser    **Tiefenwasser

 

Zwischenberichte der Stammgruppen

Montag: (Stammgruppe 1)

Wir sind die Stammgruppe 1, unter der Leitung von Fabian Hengse.

Die Geografen gruben eine Bodengrube um die verschiedenen Erdschichten zu entdecken. Dazu fertigten sie eine Übersicht, auf der man die  Umgebung der Grube sehen konnte. Da Herr Ackermann nicht da war mussten die Geografen am heutigen Tag ohne selbstständig  arbeiten.

Die Biologen haben anhand der Zeigertiere den See seiner Trophierungsstufe zugeordnet. Dafür mussten sie Tiere aus mehreren Stellen des Sees herausnehmen und sie dann bestimmen. Dabei kamen sie zum Ergebnis, dass  der See anhand der Zeigertiere stark eutroph ist.

Die Chemiker haben ihre ersten Wasserproben auf Chemikalien geprüft. Sie haben auch die Trübung, Färbung, Geruch und Temperatur getestet. Die Chemiker haben auch den PH-Wert geprüft und den Sauerstofftest durchgeführt. Sie konnten die Trophierungsstufen noch nicht feststellen.

Wir fanden es sehr schade das, dass regnerische Wetter uns die Arbeit erschwerte.        

     geschrieben von Martha und Michelle  (7a,7c)

(Stammgruppe 2)

Die Chemiker hatten einen sehr interessanten ersten Tag. Sie hatten einen Probedurchlauf mit der Senkflasche und mit der Secchischeibe. Danach sind die Chemiker durch den Wald gelaufen und haben die ersten Wasserproben geholt. Mit einem spannenden Experiment haben sie die Wasserproben getestet auf Nitrit, Nitrat und auf Ammonium und sie hatten ebenfalls den Test für den Ph-Wert und den Sauerstofftest, da Frau Dressler vor den neuen Sauerstofftest  Panik hatte, haben die Chemiker ihr geholfen. Die Tests waren gut ausgefallen. Die Chemiker hatten an diesen Tag sehr viel Spaß.

Die Biologen hatten auch einen sehr schönen Tag. Sie haben an diesen Tag sehr viel über Wassertiere gelernt. Sie haben an verschiedenen Orten, verschiedene Tiere gefangen. Als sie wieder in Rottstiel waren, haben sie ihre Ergebnisse aufgeschrieben. Sie haben herausgefunden, dass das Wasser im Tornowsees eutroph ist. Sie erzählten den anderen was Zeigetiere sind. Wegen schlechten Wetters hatten sie, genauso wie die anderen, Probleme mit den Untersuchungen. Sie hatten trotz schlechten Wetter einen Erfolgreichen Tag.

Die Geographen hatten einen entspannenden Tag. Sie mussten eine Karte vom Tornowsees erstellen. Sie haben 2 verschiedene Bodengruben an verschiedenen Stellen gegraben. Die Bodenschichten waren für die Geographen sehr wertvoll. Sie schossen ein Foto von dem Loch und den Bodenschichten und machten sich auf den Weg zurück nach Rottstiel. Sie hatten einen sehr spaßigen Tag.

Wir fanden es schade, dass es so geregnet hat.

geschrieben von Kira, Philip und Annelie (7b, 7d, 8d)

Zwischenberichte der Stammgruppen

Dienstag (Stammgruppe 1)

Die Geografen sind heute auf den Tornowsee gefahren, um dort die Tiefen des Sees auszumessen. Die bisher tiefste  Stelle des Sees beträgt 9,50 Meter.  Danach suchten sie, mit dem Fahrrad (unterwegs auf der Nord- und Südseite  des Sees) nach Bodenproben. Dabei stellten sie fest, dass es meist Sandboden mit wenig Lehm um den See verteilt gibt.

Die Biologen  sind auch auf den See gefahren, um verschiedene Zeigerpflanzen zu bestimmen. Dabei haben sie einen rosa Luftballon, mit einer Karte aus Frankfurt / Main gegen Brustkrebs, aus dem Wasser gefischt. Wir schicken die Karte zurück, die dann an einem  Gewinnspiel teilnimmt. In der zweiten Arbeitsphase sind sie mit den Fahrrädern los, um noch mehr Zeigerpflanzen zu bestimmen. Danach haben sie ihre Ergebnisse ausgewertet und sind zu dem Schluss gekommen, dass der See eutroph ist.

Heute sind die Chemiker ebenfalls auf den Tornowsee gefahren und haben  Sichttiefen und Wasserproben von den verschiedenen Profiellinien genommen. Zurück in Rottstiel haben sie die Ergebnisse in eine Tabelle eingetragen und die Wasserproben auf verschiedene Chemikalien getestet.

Heute waren alle auf dem See und freuen sich auf den nächsten Tag.

geschrieben von Martha, Michelle und Wiebke (7a/7c//7d))

Der zweite Tag begann wie der erste endete – mit Regen. Dennoch fuhren die Geographen mit den Chemikern auf den See , um auf der Profilinie J Wasserproben zu nehmen und die Sichttiefe zu messen , an Zehn verschiedenen Stellen die Tiefe des Sees zu bestimmen. Nachdem die andere Hälfte der Geografen und Chemiker am Treffpunkt ankamen , wechselten sie die Mannschaft im Boot mit der Mannschaft  an Land um eine weitere Linie mit dem Boot abzufahren und zu untersuchen . Gleichzeitig fuhren die Biologen mit den Kanus auf den See um Wasserpflanzen zu suchen und zu bestimmen. Dabei  fanden sie einen Ballon mit einem Los daran . Die Geografen haben nach der Mittagspause die Bodenproben von gestern untersucht und getestet , dann wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt um mit dem Fahrrad weitere Proben zu nehmen . Um die Bodengruppe der Umgebung des Sees zu bestimmen . Nachdem die Tests durchgeführt waren, konnte gesagt werden  dass der Boden aus Sand und wenig Lehm besteht.  Die Biologen fuhren mit dem Fahrrad zum Ufer um die Uferpflanzen zu suchen und zu bestimmen. Mit Hilfe der Zeigerpflanzen konnten die Biologen feststellen, dass der See eutroph ist. Die Chemiker haben ihre Wasserproben untersucht, auf Schadstoffe des Wasser und den PH wert bestimmt . Das Wasser ist wenig Schadstoff belastet.

Trotz des Regens hatten wir einen schönen Tag.

geschrieben von Michelle und Jennifer (7c/7d)

Abschlussbericht Stammgruppe 1

Wir sind hier in Rottstiel in der Nähe von Neuruppin, das liegt im Nordwesten Brandenburgs. Das Gebiet ist glazial überformt. Das bedeutet, dass hier eine Eiszeit stattgefunden hat. Der Tornowsee befindet sich im Gebiet einer Endmoräne. Er sieht aus wie ein Stiefel und ist sehr sauber.

Die Chemiker haben an Hand chemischer Tests (z.B. Sauerstoff) herausgefunden, dass der See mesotroph ist und eine sehr gute Wasserqualität hat.

Die Biologen haben mit Hilfe von Zeigertieren und Zeigerpflanzen den See nach seiner Trophierungsstufe bestimmt. Dabei stellten sie fest, dass die Ergebnisse der beiden Untersuchungen unterschiedlich waren. Anhand der Zeigerpflanzen haben sie festgestellt, dass der See eutroph ist und anhand der Zeigertiere stark eutroph. Aufgrund der frühen Jahreszeit konnten sie nicht alle Zeigerorganismen finden.

Die Geografen haben Tiefenprofile des Tornowsees erstellt, indem sie an vielen Stellen des Sees Tiefenmessungen vorgenommen haben. Damit setzten sie die Arbeit der Vorjahre fort. Außerdem gruben sie erstmals Bodengruben, um die Bodenart zu bestimmen. Dabei fanden sie heraus, dass das Gebiet sandig und schwach lehmig ist.

Zum Abschluss haben wir eine Wanderung entlang des Nordufers des Sees durchgeführt.

Abschlussbericht Stammgruppe 2

Wir sind die Stammgruppe von Annelie Puhlmann. Unser Projekt heißt „Ökosystem See“ bei Rottstiel. Rottstiel liegt in der Nähe von Neuruppin das in Brandenburg liegt. Dort liegt der Tornowsee, den wir auf 3 Tiefenprofillinien untersucht und erkundet haben.

Wir wurden in drei Expertengruppen eingeteilt. Das waren Chemie, Biologie und Geografie. Im Fach Chemeinahmen wir Wasserproben aus dem See und untersuchten sie auf Schadstoffe (Nitrit, Nitrat, Ammonium), auf den pH-Wert und den Sauerstoffgehalt. Wir haben festgestellt, dass der See mesotroph ist, das heißt: der See ist klar und hat keine besonderen Gerüche oder Schadstoffe.

Im  Fach Biologie haben wir den See auf unterschiedliche Pflanzen und Tiere erforscht. Die so genannten Zeigertiere zeigten uns, in welche Trophiestufen der See eingeordnet ist. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass er für die Biologen zwischen eutroph und stark eutroph liegt.

Im Fach Geografie sind wir mit den Chemikern auf den See gefahren um Tiefenprofile zu erstellen. Dabei haben wir die bisher tiefste Stelle des Sees gemessen. Sie liegt bei 9,50! Wir sind ebenfalls in zwei Gruppen mit dem Fahrrad in den Wald gefahren. Dort haben wir mehrere Bodengruben ausgehoben, um Bodenschichten zu bestimmen und Profile zu zeichnen. Wir haben durch Tests herausgefunden, dass der Boden aus viel Sand und wenig Lehm besteht. Der vorherrschende Bodentyp heißt Parabraunerde. Die Landschaft um den Tornowsee ist eine Endmoränenlandschaft aus der Eiszeit.

Diese vier Tage haben uns sehr gefallen und wir werden die letzten Stunden hier genießen.

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